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Sozialpädagogische Familienhilfe (SPFH)

  • Lösungswege durch intensive Betreuung und Begleitung der Familien
  • Nutzen der individuellen Möglichkeiten der Familien
  • unter fachlicher Anleitung, Unterstützung und Begleitung schrittweise selbständiges Entwickeln von Lösungen
  • Pädagogische und sozioemotionale Diagnostik
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Arbeitsgrundlage: gesamtes System Familie und soziales Umfeld
  • Unterstützung durch die Familie
  • aufsuchende Hilfeform
  • Dauer ca. 12 bis 18 Monaten

Ziele

Das Ziel der SPFH ist es, Möglichkeiten des eigenen Handelns aufzuzeigen und diese zu üben. Der Modellcharakter ist beispielgebend für langfristige, dauerhafte und tragfähige Lösungen. Im Vordergrund steht der Prozess, künftig vorbehaltlos und sicher agieren und interagieren zu können.
  • Sicherung der elementaren Grundbedürfnisse der Familie (z.B. Ernährung, Wohnraum, gesundheitliche Versorgung, Bildung, Finanzen)
  • Stärkung der Erziehungsfähigkeit
  • Stärkung der positiven emotionalen Beziehungen und des Selbstwertgefühls der Familienmitglieder
  • Integration in das soziale Umfeld
  • Befähigung der Familienmitglieder, Krisen und Probleme eigenständig zu lösen
  • Reduzierung der Notwendigkeit familienersetzender Hilfen

Sozialpädagogische Familienhilfe zeigt Lösungswege auf, die durch intensive Betreuung und Begleitung der Familien erarbeitet bzw. bearbeitet werden. Angepasst an ihre individuellen Möglichkeiten sollen Familien unter fachlicher Anleitung, Unterstützung und Begleitung, Lösungen schrittweise selbst entwickeln.

Dadurch werden Familien sowohl bei
  • Erziehungsaufgaben,
  • der Bewältigung von Alltagsproblemen,
  • der Lösung von Konflikten und Krisen,

als auch im Kontakt mit Ämtern und Institutionen unterstützt und erhalten so Hilfe zur Selbsthilfe.

Sozialpädagogische Familienhilfe ist in der Regel für die Dauer von 12 bis 18 Monate angelegt und bedarf der Unterstützung durch die Familie. Sie findet im Allgemeinen im Haushalt der Familie statt und ist eine aufsuchende Hilfeform. Arbeitsgrundlage ist das gesamte System Familie, unter Einbeziehung des sozialen Umfeldes.
Im Hilfeplanverfahren werden Ziele, Arbeitsaufträge und der daraus resultierende durchschnittliche wöchentliche Betreuungsumfang, sowie die voraussichtliche Dauer der Maßnahme vereinbart.